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13/10/2022

Neigung 10° cum Laude

Was ist die ideale Neigung für eine Photovoltaikanlage? Und führt eine Neigung von mehr als 10° wirklich zu einer höheren Produktion erneuerbarer Energie? Finden wir es gemeinsam mit der Beratung unserer technischen Abteilung heraus.

 

Beginnen wir bei der Projektplanung

Beim Bau einer Photovoltaikanlage gibt es zwei Hauptziele zu beachten: dass sie produktiv ist und dass sie lange hält. Wenn Sie dazu auch noch ästhetisch ansprechend ist, umso besser.

Die erste Anforderung, die Produktionsleistung, ist während der Planung, in der auch die optimale Neigung ermittelt wird, von größter Bedeutung. Sun Ballast kann dank eines hochqualifizierten technischen Kundendienstes eine sorgfältige und artikulierte Betrachtung des Themas anbieten, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf dem Kosten-Nutzen-Verhältnis liegt, das sich aus den verschiedenen Neigungen ergibt.

Vielmehr ist der Umstieg auf Photovoltaik eine Abwägung anhand von Umwelt- und Standortfaktoren wie Breitengrad, Neigung, Ausrichtung und technischen Faktoren, die das Produkt selbst betreffen, wie etwa der Art der verwendeten Photovoltaikmodule, Wechselrichter oder Akkumulatoren.

Das Grundlegende ist daher, dass ein Projekt vor Ort entwickelt wird, bei dem sich die Investition in einem Zeitraum zwischen 5 und 10 Jahren amortisieren kann.

Oft ist man jedoch davon überzeugt, dass der Bau einer Anlage mit größerer Neigung gleichbedeutend mit größerer Produktivität und damit einer schnelleren Kapitalrendite ist.

Aber sind wir uns dessen wirklich sicher?

 

Tatsächlich werden die größten Vorteile bei Neigungen bis zu 10° erzielt

Die Vielfalt der möglichen Neigungen sorgt oft für Verwirrung und Unsicherheit, immer im Hinblick auf die Erreichung höchster Ansprüche an Solidität und Ertrag einer Photovoltaikanlage.

Zur Verdeutlichung unserer Vorstellungen listen wir die Vorteile einer Neigung von weniger als 10° auf:

  • Eine höhere Windbeständigkeit, die in Labortests mit einer Toleranz bei einer Windgeschwindigkeit von 123 km/h erreicht und aufgezeichnet wurde
  • Stabile und eingeschränkte Dachbelastungen. Dies bedeutet, dass eine geringere Neigung die Oberfläche weniger belastet als größere Neigungen, die zusätzliche Gewichte erfordern, um solider und widerstandsfähiger zu sein. Dies ist ein Faktor, der auch bei seismischen Prüfungen und Vorschriften berücksichtigt werden muss
  • Optimierung des verfügbaren Raums in Bezug auf kW/m² dank der engeren Installation der Paneele, da tagsüber oder in einigen Monaten des Jahres keine feste Verschattung verursacht wird
  • Einfluss auf die Landschaft und Berücksichtigung landschaftlicher Vorgaben.

10° oder 30°? Was ist also die optimale Neigung für Photovoltaikmodule auf Flachdächern?

Um das Gesagte zu demonstrieren, hat unsere technische Abteilung die verschiedenen Neigungen unter Berücksichtigung von drei Faktoren verglichen: Kosten, Produktivität und Leistung.

Die Berechnungen wurden mit InSun durchgeführt (Planungssoftware, mit der die Struktur, die Module, die Kabel und die Wechselrichter angeordnet werden können). Wir haben zwei identische Photovoltaikanlagen – mit der gleichen Anzahl an Modulen und der gleichen Anzahl an Ballastelementen – auf der ebenen Fläche eines Gebäudes in Mittelitalien getestet, eine mit 10° Neigung und eine mit 30° Neigung. Das Ergebnis sagt uns, dass der Unterschied zwischen den tatsächlichen Einsparungen und der Kapitalrendite über 15 Jahre zwischen den beiden Anlagen sehr gering wäre und daher das hohe Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht rechtfertigt, das sich aus einer Neigung von mehr als 10° ergibt.

Neben den vielen Vorteilen einer 10°-Neigung ist darüber hinaus zu beachten, dass bei dieser Konfiguration nicht viel Raum zwischen einem Paneel und dem anderen gelassen werden muss, der normalerweise aufgrund einer Verschattung freigelassen wird. Auf diese Weise hat man, wie auf den Bildern zu erkennen ist, mehr Platz zur Verfügung und kann zusätzliche Photovoltaikmodule hinzufügen: Das gleiche Dach kann somit 10 weitere Photovoltaikmodule aufnehmen und folglich in wirtschaftlicher Hinsicht einen viel höheren Ertrag und eine höhere Produktivität im Vergleich zu einer Anlage mit 30° Neigung erzielen.

Schließlich würden mit der 10°-Neigung auch die Kosten für zusätzliche Gewichte eingespart, die bei größeren Neigungen erforderlich sind, um den Windwiderstand zu erhöhen und die Gefahr des Umkippens der Paneele aufgrund widriger Witterung zu verringern. Für Neigungen von 30° wurde bei Analysen im Windkanal ein Widerstand von bis zu 88 km/h gemessen, also gut 35 km/h weniger als bei 10° Neigung.

 

Vertrauen Sie nur den Daten, wählen Sie gemeinsam mit Sun Ballast die beste Lösung

Am Ende dieser Studie können wir mit Sicherheit sagen, dass die Neigung ein Aspekt von grundlegender Bedeutung ist, den es bei der Entscheidung für die Installation einer Photovoltaikanlage sorgfältig zu berücksichtigen gilt. Aus diesem Grund darf man sich nicht von überholten Überzeugungen beeinflussen lassen, wonach größere Neigungen automatisch zu effizienteren Photovoltaikanlagen führen.

Denn wir haben gezeigt, dass nach 15 Jahren seit dem Bau identischer Systeme mit unterschiedlichen Neigungen die Ertragsschwankungen minimal sind. Und das ist noch nicht alles: Die Entscheidung zu einer geringeren Neigung führt zu geringeren Kosten, der Möglichkeit, eine erheblich höhere Anzahl von Paneelen zu installieren, und damit zu einer schnelleren Amortisation.

Sun Ballast bietet mit seinem technischen Büro einen absolut kostenfreien Beratungsservice in der Kostenvoranschlagsphase an. Dabei handelt es sich um eine für jeden Einzelfall bereitgestellte Unterstützung, die Kunden und/oder Planern hilft, sich an der besten Wahl zu orientieren. Die Daten sind verfügbar und basieren auf der jahrzehntelangen Erfahrung von Sun Ballast.

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